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Zuletzt aktualisiert am: 8. Juni 2021
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Lesezeit: ca. 30 Minuten

Webflow: Professionelle Website-Erstellung, CMS und Hosting aus einer Hand

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Verfasst von:
Armin Ramoser

Zu Beginn eines Website-Projekts stellen sich immer viele Fragen, besonders wichtig: Mit welcher Software wird die Website erstellt, wo wird sie gehostet und welches CMS (Content Management System) wird genutzt, um die Inhalte der Website unkompliziert zu verwalten? Webflow bietet eine Lösung dafür, die wir im vergangenen Jahr schätzen und lieben gelernt haben, sowohl für uns persönlich, als auch in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden. 

Im folgenden Beitrag erfahren Sie im Detail, was Webflow ist, wer es nutzen sollte und warum es unserer Meinung nach die aktuell beste Lösung ist, um professionelle und vor allem individuelle Website-Projekte zu realisieren. (Wichtige Anmerkung: Wir führen keine bezahlte Partnerschaft mit Webflow und es befinden sich keine Affiliate-Links in diesem Artikel.)

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Welche Tools man für die Realisierung einer neuen Website verwenden sollte, hängt natürlich stark von dem gewünschten Endergebnis ab, in einigen Fällen reicht schon ein simpler Baukasten wie Wix oder Jimdo.

Sobald die Website allerdings komplexer wird und z.B. online ein Unternehmen repräsentiert, die Werte der eigenen Marke kommunizieren soll und als erste digitale Anlaufstelle für potentielle Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter dient, die es zu überzeugen gilt, muss man auf professionellere Lösungen zurückgreifen. 

Für die Umsetzung maßgeschneiderter Websites sind oft Programmier- und andere Fachkenntnisse nötig, was schnell sehr teuer werden kann und meist auch lange dauert, wenn man professionelle Webdesigner und Webentwickler mit dem Projekt beauftragt.

Es geht auch ohne Programmieraufwand und mit geringem Budget, dabei ist die erste Wahl meist Wordpress in Kombination mit verschiedenen Plugins von Drittanbietern und externem Hosting - eine relativ simple und günstige Lösung, die sehr beliebt ist, aber an vielen Stellen auch an Ihre Grenzen stößt und frustrieren kann. Auch hier sind dann sehr oft zusätzliche Anpassungen eines Programmierers nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

In dieser Welt aus simplistischen Website-Baukästen, aufwändigen Eigenentwicklungen und unhandlichen Open Source CMS-Lösungen mit Wordpress bietet Webflow eine großartige Hybrid-Lösung, die das Leben von Webdesignern und deren Kunden deutlich einfacher macht. Damit Sie begreifen, welches Potential in der Nutzung von Webflow eigentlich schlummert (sofern man bereit ist sich intensiver damit zu befassen), haben wir diesen Beitrag verfasst.

Was ist Webflow und wofür ist es geeignet?

Kurz gesagt: Webflow erlaubt es Designern, maßgeschneiderte Websites in sehr kurzer Zeit und ohne Programmierkenntnisse hochprofessionell zu realisieren - Stichwort: Visuelles Programmieren

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Webflow Website (Quelle: webflow.com)

Der Code (HTML, CSS und JavaScript) wird vollautomatisch geschrieben, während der Designer die visuelle Oberfläche von Webflow bedient. Ein sehr intuitives CMS und schnelles, sicheres Hosting der Website sind ebenfalls integriert. Damit steht alles bereit, das zum Erstellen, Betreiben und Aktualisieren einer professionellen Website nötig ist, ohne dass weitere Programmierer, Plugins, Hosting-Anbieter oder andere Dienstleister nötig sind.

Wie gut das Modell “Alles aus einer Hand” funktioniert, hat nicht zuletzt Apple mehrfach bewiesen. Webflow verfolgt einen sehr ähnlichen Ansatz: Design-Oberfläche, Hosting und CMS stammen von ein und demselben Anbieter - ein Traum für Webdesigner deren Kunden.

Da Webflow aber kein simpler Website-Baukasten ist, sondern sehr nah an der Philosophie von HTML, CSS und JavaScript Code gebaut wurde, ist es alles andere als einsteigerfreundlich. Geeignet ist es deshalb vor allem für Kundenprojekte von Webdesignern und Agenturen, oder für Marketing-Teams in größeren Unternehmen. Ungeeignet ist es vor allem für Laien, die in Eigenregie eine kleine Homepage bauen wollen.

Was Design, Layout und Animationen angeht, lässt Webflow fast keine Wünsche offen. Man ist völlig unabhängig von Themes und Vorlagen, wie man sie zum Beispiel von Wordpress kennt und kann seine ganz eigenen optischen Vorstellungen der Website uneingeschränkt und ohne Programmierkenntnisse realisieren, auch wenn diese sehr komplex und einzigartig sind - ideal für individuelle Designs, für die kein Template passt.

Warum sollte man mit Webflow arbeiten?

Es spricht sehr vieles für das Arbeiten mit Webflow, die Liste ist lang. Erwähnenswert sind dabei vor allem die Vorteile aus der Sicht des Kunden und seines Webdesigners. Auch für Marketing-Teams in größeren Unternehmen bringt Webflow einige attraktive Vorteile mit sich. Nicht zuletzt für Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist Webflow durchaus interessant. Was das im Detail bedeutet, erfahren Sie in den folgenden Unterkapiteln.

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Verschlankung des Prozesses eines Website-Projekts durch Webflow (Quelle: medium.com/@JanLosert)

Einen Überblick aller Vor- und Nachteile finden Sie weiter unten.

Aus Kunden-Perspektive

  • Kinderleicht an bestehenden Inhalten arbeiten: So einfach, wie in einem Word Dokument. Das bedeutet, Texte und Bilder können direkt auf der Website getauscht, bearbeitet oder aktualisiert werden, ohne technische Kenntnisse oder Mitwirken des Webdesigners und komplett visuell, ohne Backend. Das spart Zeit, Kosten und Nerven.
  • Einfaches Hinzufügen neuer Inhalte: Ein dynamisches CMS ermöglicht es, Website-Inhalte die immer gleich aufgebaut sind (z.B. Blogbeiträge, Referenzen, Stellenausschreibungen, neue Produkte, etc.) selbst unkompliziert zu erstellen, ebenfalls ohne Mitwirken des Webdesigners und komplett visuell.
  • Schnelles, sicheres und zuverlässiges Hosting: Das bringt schnelle Ladezeiten, sichere Datenübertragung und Pluspunkte bei Suchmaschinen mit sich. Durch den praktisch nicht vorhandenen Wartungsaufwand spart man zusätzlich monatliche Wartungskosten.
  • Unabhängigkeit vom Webdesigner: Webflow Projekte können ganz einfach auf andere Accounts übertragen werden, auch ein Export des Codes ist möglich. Damit bleibt die Website immer im eigenen Besitz und man ist völlig unabhängig von der Agentur bzw. dem Webdesigner.

Aus Webdesigner-Perspektive

  • Uneingeschränkte Design-Möglichkeiten: Keine Einschränkung auf Templates und Standard-Vorlagen, es können sehr spezielle und einzigartige Wünsche realisiert werden, ganz ohne Programmierkenntnisse oder externe Plugins bzw. Dienstleistern.
  • Schnellere Umsetzung individueller Website-Projekte: Wo vorher ein Designer und ein Programmierer nötig waren um eine maßgeschneiderte Website umzusetzen, reicht heute Webflow völlig aus. Visuelles Programmieren einer Website mit Webflow ist deutlich schneller als klassisches “Von Hand” programmieren. 
  • Alle Kundenprojekte an einem Ort verwalten: Im Dashboard sieht man alle Kundenprojekte auf einen Blick, kann Ordner für Projekte erstellen und alle Kundenaufträge an einem einzigen Ort verwalten.
  • Integrierte Kundenabrechnung: Bietet man monatliche Zusatzbetreuungen für den Kunden an (SEO, Einpflegen von Inhalten, etc.) können diese direkt über Webflow abgerechnet werden, der Kunde bekommt automatisiert eine Rechnung dafür, deren Höhe man selbst festlegen kann.
  • Konzipiert für die Zusammenarbeit mit Kunden: Neben dem Dashboard und der automatischen Kundenabrechnung bietet Webflow viele weitere Funktionen, die das Zusammenarbeiten mit Kunden stark vereinfachen, da viele Teile der Software speziell für diesen Zweck entwickelt wurden.

Aus Perspektive von Marketing Teams in Unternehmen

  • Volle Kontrolle über interne Marketing Webseiten/Landingpages: Marketing Websites und Landingpages können in extrem kurzer Zeit und ohne Programmierkenntnisse umgesetzt und veröffentlicht werden, ohne die Limitierungen und hohen Kosten, die man von klassischen Landingpage-Tools kennt.
  • Unabhängigkeit vom Entwickler-Team: Für spezielle Wünsche ist es nicht mehr notwendig, interne Entwickler damit zu beauftragen, diese “von Hand” zu coden. Das Marketing Team ist damit bei der Erstellung und Verwaltung von neuen Marketing-Seiten völlig unabhängig von dem internen Entwicklerteam, was viel Zeit und Nerven spart.

Aus SEO-Perspektive

  • Einfacher Zugriff auf alle SEO-Einstellungen: Title Tag, Meta Description, Alt Tags, Indexierungs- und Sitemap Einstellungen sowie 301 Redirects, etc. sind schnell und unkompliziert zugänglich, ohne Plugins. Sehr praktisch für Onpage-Optimierung. 
  • Sauberer, semantischer Code: Da keine Plugins von Dritten nötig sind und die Software nah am Code gebaut wurde, produziert Webflow sehr sauberen, semantischen Code. Ladezeiten, Performance und Suchmaschinen werden es danken.
  • Erstklassiges Hosting: SSL-Verschlüsselung ist bereits kostenlos integriert, CDN und professionelles weltweites Hosting über AWS-Server stellt eine ausgezeichnete Performance und Verfügbarkeit der Seite sicher, ganz egal von welchem Standort der Nutzer die Seite aufruft - das gefällt auch Google.
  • Flexible Content Marketing Tools: Egal welcher Content Typ gebraucht wird (Blogartikel, Ratgeber-Beiträge, Case-Studies, Produktseiten, etc.), das flexible CMS von Webflow erlaubt es, Custom Fields dafür anzulegen, ganz ohne Plugins. Das erlaubt unkompliziertes Content Management verschiedenster Content-Typen, verpackt in einem sehr nutzerfreundlichen User-Interface, das auch Kunden Spaß macht.

Was bietet die Plattform im Detail?

Webflow ermöglicht das professionelle Erstellen von einzigartigen Webseiten samt CMS und Hosting und ohne selbst Programmieren zu müssen. Was das im Detail bedeutet und welche Funktionen und Tools Webflow bereitstellt, um das zu erreichen, erfahren Sie in diesem Kapitel. 

Designer

Auf den ersten Blick erinnert der Designer an die Oberfläche von klassischen Grafik- und Fotobearbeitungsprogrammen wie Photoshop, so ähnlich funktioniert er auch. Der Designer ist nichts anderes als eine Frontend-Leinwand für die visuelle Nutzung von HTML5, CSS3 und JavaScript. Man startet auf einer weißen Oberfläche und kann seine Website wie ein Programmierer völlig frei gestalten, allerdings ohne selbst programmieren zu müssen. Auch Unterseiten und Verzeichnisse lassen sich hier erstellen und verwalten.

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Screenshot der Oberfläche im Webflow Designer

HTML-Elemente und vorgefertigte Layouts können per Drag & Drop auf die visuelle Oberfläche gezogen werden, mit dem CSS Editor gestaltet und per JavaScript Editor animiert werden, auch komplexere Designs lassen sich beispielsweise mit Webflow Grid einfach und schnell umsetzen. Die Einstellungen die man tätigt verwandelt Webflow im Hintergrund automatisch in sauberen Code, der bereit für die Veröffentlichung oder die Übergabe an einen Entwickler ist.

Die HTML-Struktur ist völlig transparent sichtbar und wird mit einem Strukturbaum visuell dargestellt. Selbes gilt für CSS Einstellungen: Man kann eigene Klassen erstellen und hat Zugriff auf alle wichtigen CSS Einstellungen. Auch für JavaScript gibt es einen visuelle Oberfläche, mit der man jedes Element auf der Seite nach belieben animieren kann.

Wichtig: Es handelt sich hier nicht um einen klassischen Website Baukasten. Webflow ist wesentlich komplexer und näher an der Philosophie des Programmierens gebaut. Für effektives und effizientes Arbeiten mit dem Designer ist ein Grundverständnis von HTML, CSS und Javascript extrem hilfreich, wenn nicht sogar notwendig. Dieses kann man sich aber sehr schnell mit der von Webflow bereitgestellten Trainingsplattform aneignen, ohne jemals selbst eine Zeile Code schreiben zu müssen.

Zudem lässt sich die Website im Designer mit verschiedenen Breakpoints auch für kleinere Bildschirmgrößen wie Tablets und Smartphones anpassen - Stichwort Responsive Design. Damit hat man volle Kontrolle darüber, wie die Website auf verschiedenen Bildschirmgrößen aussieht.

Editor

Einem Kunden der keine Ahnung von Webflow, HTML oder CSS hat, kann man kaum zumuten, mit dem Designer zu arbeiten. Wie macht man es dem Kunden also möglich, bestehende Inhalte der Website einfach und ohne Hilfe anzupassen? Hierfür wurde der Editor entwickelt.

Der Kunde kann sich mittels Email und Passwort in die Website einloggen und die Inhalte direkt auf der Seite und völlig visuell anpassen, genauso einfach wie in einem Word Dokument. Es gibt also kein unübersichtliches Backend mit überflüssigen Funktionen oder andere Hürden. Es gibt nur den Kunden, seine Website und den Inhalt, an dem er arbeiten möchte.

Man kann ebenfalls einstellen, an welchen Inhalten der Kunde arbeiten kann und an welchen nicht. Damit sind versehentliche Änderungen und Fehler durch den Kunden, die nicht erwünscht sind, quasi unmöglich.

Selbes Prinzip gilt für neue Inhalte, die der Kunde hinzufügen möchte, z.b. Blogbeiträge. Mit wenigen Klicks kann der Kunde selbst neue, dynamische Inhalte auf der Seite veröffentlichen. Die neuen Inhalte erscheinen dann automatisch im vom Webdesigner festgelegten Design und Layout auf der Seite. 

CMS

Webflow liefert ein Content Management System, das für Designer, Kunden und Entwickler gleichermaßen funktioniert, ohne Plugins, PHP oder Datenbanken.

Designer können eigene Content Typen erstellen (sogenannte Collection Lists), völlig frei gestaltet und selbst festlegen, welche Inhalte bzw. Felder dieser Content Typ hat. Der Designer kann also selbst festlegen, aus welchen Bausteinen z.b. ein Blog-Beitrag, eine Case-Study, ein Referenzprojekt, eine Stellenausschreibung usw. besteht und das Layout dieser dynamischen Inhalte selbst gestalten.

Der Kunde kann später dann selbst zum Beispiel einen neuen Blog Beitrag erstellen indem er die vom Designer vorgefertigten Felder mit dem Editor ausfüllt und auf “Publish” klickt. Der Blogbeitrag erscheint dann automatisch im gewünschten Design und überall auf der Website, wo der Designer das festgelegt hat. Ein Traum für Content Marketing auf der Website, das der Kunde unkompliziert selbst verwalten und steuern kann.

Interessant für Entwickler: Möglich ist auch das Verknüpfen mit einem bestehenden CMS, externen Datenquellen oder einer Smartphone-App. Den Möglichkeiten sind hier also kaum Grenzen gesetzt. 

Animationen

Webflow erlaubt es, maßgeschneiderte Animationen für jedes Element der Website zu kreieren, basierend auf Interaktionen, die der Nutzer tätigt (z.B. Mausklick, Mausbewegungen und Scrollen) und/oder dem Status der Seite (z.B. das Abspielen einer Animation, nachdem die Seite vollständig geladen ist). Auch die Integration von After Effects und Lottie Animationen ist möglich. 

Neben einigen bereits vorgefertigten Animationen kann man selbst völlig frei und visuell Animationen designen, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Den Vorstellungen sind damit quasi keine Grenzen gesetzt. Großartig für alle, denen User Experience am Herzen liegt, die aber keine Zeit und Lust dafür haben, selbst komplizierte Animationen mit JavaScript zu programmieren.

Was unter anderem mit dem integrierten Animationseditor von Webflow alles möglich ist, können Sie sich hier genauer durchlesen bzw. in diesen Beispielen selbst begutachten:

E-Commerce

Im Unterschied zu gängigen E-Commerce Plattformen wie Shopify oder WooCommerce, ermöglicht Webflow völlige Designfreiheit aller Komponenten, die einen typischen Online Store ausmachen: Produktseiten, Checkout-Pages und der Warenkorb können völlig frei gestaltet werden, man ist nicht limitiert auf Templates oder eine bestimmte Struktur.

Damit ist es deutlich einfacher, sich von der Konkurrenz abzuheben, indem man einen Online Store gestaltet, der einzigartig ist und zur eigenen Marke passt, anstatt einen weiteren immer gleich aussehenden Shopify- oder Woocommerce-Store. 

Entsprechende Funktionen zum einfachen Verwalten von Bestellungen, Steuersätzen verschiedener Länder, Bezahlmethoden usw. stehen ebenfalls bereit. Was Webflow im direkten Vergleich zu gängigen E-Commerce Plattformen kann, können Sie hier nachlesen.

Hosting

Das Webflow-Hosting wird von der Amazon Web Services (AWS) Cloud Computing-Plattform bereitgestellt und durch ein globales Content Distribution Network (CDN) unterstützt, das von Fastly und Amazon Cloudfront betrieben wird. Das Ergebnis sind blitzschnelle Seitenladezeiten und die Gewissheit, sich nie um Serverwartung oder PHP-Updates kümmern zu müssen.

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Webflow Hosting im Vergleich zu ähnlichen Hostinganbietern (Quelle: webflow.com)

Hinzu kommen äußert nützliche Funktionen wie kostenlose SSL-Verschlüsselung für jede Website, automatische Backups, Passwort-Schutz für bestimmte Seiten, benutzerdefinierte Formulare, Funktionen für einfaches SEO-Management, Integrationen für Google Analytics und andere gängige Marketing-Tools, eine Suchfunktion für die eigene Website und buchstäblich kein Wartungsaufwand.

Sollte man sich dennoch entscheiden, nicht mit Webflow hosten zu wollen (aus welchen Gründen auch immer), gilt: Da alle Webflow-Websites in grundlegendem HTML, CSS und JavaScript kodiert sind, sind Sie nicht an eine bestimmte Plattform oder ein bestimmtes Thema gebunden. Laden Sie einfach Ihre Website-Dateien herunter und stellen Sie sie bei dem von Ihnen bevorzugten Hosting-Anbieter bereit. Wichtige Funktionen wie das integrierte CMS oder Kontaktformulare sind dann aber nicht mehr ohne weiteres funktionsfähig.

Dashboard & Backend

Das Dashboard dient als Übersicht aller Website-Projekte, die man in Webflow erstellt hat. Hier besteht auch die Möglichkeit, Ordner für bestimmte Projekte zu erstellen, Projekte zu löschen oder neue zu erstellen. Nützlich ist das Dashboard deshalb vor allem für Webdesigner und Agenturen, die viele Kundenprojekte betreuen. Man sieht alle Kundenprojekte auf einen Blick und kann diese sortieren und kategorisieren.

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Screenshot von den Projekteinstellungen einer Webflow-Website

Zudem gibt es ein Backend für jedes Projekt, das man mit Webflow anlegt. Hier kann man Einstellungen zu Hosting, Editor, Zahlungsabrechnung, SEO, Formularen auf der Website, Schriftarten, Backups, Integrationen und benutzerdefiniertem Code tätigen. Außerdem ist es hier auch möglich, ein Projekt zu duplizieren, öffentlich zu teilen oder auf einen anderen Webflow-Account zu übertragen.

Support

Aufgrund der umfangreichen Funktionen ist Webflow nicht sehr einsteigerfreundlich, kompensiert das aber mit umfangreichen Supportoptionen. 

In der hauseigenen Webflow-University warten hunderte Erklärvideos und Tutorials, die sinnvoll aufeinander aufbauen und dem Zuschauer nicht nur Webflow Schritt für Schritt näher bringen, sondern auch diverse Grundlagen und Prinzipien des Webdesigns und Programmierens.

Es gibt auch ein eigenes Forum, wo man sich mit anderen Webflow Designern und Experten austauschen und Fragen stellen kann. In den meisten Fällen gibt es aber bereits einen Thread im Forum, der das eigene Problem löst. Einmal kurz googeln oder die Suchfunktion im Forum nutzen reicht in der Regel schon aus, um die Antwort auf seine Frage zu bekommen.

Darüber hinaus kann man ein Support-Ticket eröffnen, und erhält meist schon innerhalb weniger Stunden eine ausführliche und personalisierte Antwort auf seine Frage.

Preise im Überblick

Die Preisstruktur von Webflow wirkt auf den ersten Blick etwas verwirrend, vor allem wenn man noch nie damit gearbeitet hat. Grundsätzlich ist Webflow kostenlos, jeder kann zwei Projekte mit einigen Unterseiten erstellen und die wichtigsten Funktionen kostenfrei testen, ohne etwas dafür zu bezahlen. Sobald man die Website aber auf einer eigenen Domain veröffentlichen oder bestimmte Funktionen nutzen möchte, muss man dafür bezahlen.

Webflow stellt hier verschiedene Tarife (Plans) für unterschiedliche Anforderungen bereit. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen “Account Plans” (Die Nutzung eines kostenpflichtigen Webflow-Accounts zur Erstellung von Website-Projekten) und “Site Plans” (Die Nutzung des Webflow-Hostingdienstes für die jeweilige Webseite, die man auf einer eigenen Domain veröffentlichen möchte)

Man bezahlt also den Webflow Account an sich für die Erstellung der Websites plus das Hosting pro Website, die man erstellt. Sowohl für die Account Plans als auch für die Site Plans gibt es  unterschiedliche Staffelungen und weitere Untergliederungen für E-Commerce und große Unternehmen. Mehr dazu hier.

Kurz gefasst: Es ist für jeden Anwendungszweck ein leistbarer Plan mit fairem Preis vorhanden und bereits ab insgesamt ca. 13 Euro monatlich kann man eine Webflow-Website mit den wichtigsten Funktionen inklusive CMS und professionellem Hosting verknüpft mit der gewünschten Domain betreiben. Ohne CMS wird es noch etwas günstiger.

Account Plans

Hier bezahlt man für die Nutzung des Webflow Accounts. Es gibt einen kostenlosen Tarif, bei dem man allerdings nur zwei Projekte erstellen kann und einige Funktionen wie der Export des Codes nicht verfügbar sind.

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Standard-Features aller Account Pläne bei Webflow (Quelle: webflow.com)

Die kostenpflichtigen Account Plans starten bei 16 Dollar monatlich und reichen bis 35 Euro monatlich (pro Nutzer) und mehr. Die teureren Pläne sind allerdings nur für große Unternehmen sinnvoll, wo mehrere Personen gleichzeitig in Teams an einer Website arbeiten.

Site Plans

Hier bezahlt man für das Betreiben der jeweiligen Website auf einer eigenen Domain unter Nutzung des Webflow Hostings mit diversen Funktionen, die Kosten fallen also pro erstellter Website an.

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Standard-Features aller Site Pläne bei Webflow (Quelle: webflow.com)

Der günstigste Plan startet bei 12 Dollar monatlich für die Nutzung ohne CMS, mit dem CMS Plan (16 Dollar monatlich) hat man aber bereits alle Funktionen, die man für die meisten Website-Projekte benötigt. Teurere Pläne sind hauptsächlich für E-Commerce Seiten relevant, oder für Seiten mit sehr viel Traffic.

Unsere Erfahrungen mit Webflow

In unserer Anfangszeit vor einigen Jahren haben wir für Website-Projekte immer mit Wordpress gearbeitet, inzwischen arbeiten wir aber seit über einem Jahr ausschließlich mit Webflow, sowohl für unsere eigenen Websites als auch für alle Kundenprojekte.

Das heißt, wir haben schon dutzende Projekte mit Webflow erstellt und die Plattform sehr intensiv genutzt. Die Erfahrungen daraus möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Unsere persönliche Meinung zu Webflow lässt sich mit diesen Erkenntnissen gut festhalten:

  • Das Erstellen von Websites mit Webflow macht extrem viel Spaß und geht sehr leicht und schnell von der Hand, sobald man etwas Erfahrung mit der Plattform gesammelt hat und die Basics beherrscht.
  • Die Zusammenarbeit mit Kunden ist äußert angenehm dank der vielen integrierten Tools, die speziell für die Zusammenarbeit von Webdesigner und Kunde entworfen wurden (z.B. die integrierte Abrechnung für monatliche Hosting- und Betreuungsleistungen).
  • Kunden sind sehr glücklich mit dem Editor, der ein spielerisch einfaches Arbeiten an der eigenen Website ermöglicht, ganz ohne technische Kenntnisse oder umfangreiche Backend-Einschulungen und angepasst auf die Bedürfnisse des Kunden, ohne überflüssige Zusatzfunktionen, die den Kunden verwirren.
  • Man kann alle Kundenprojekte an einem Ort verwalten und sortieren, was unglaublich praktisch bei dutzenden Projekten ist.
  • Es gibt praktisch keinen Wartungsaufwand, keine Plugins müssen installiert und aktualisiert werden und das Arbeiten mit Webflow ist allgemein sehr effizient und nutzerfreundlich.
  • Im direkten Vergleich zu Wordpress würden wir uns in jedem Fall für Webflow entscheiden: WordPress hat sich trotz all seiner Stärken nie wirklich durch Benutzerfreundlichkeit oder einfache Anpassbarkeit ausgezeichnet, Webflow macht das um Welten besser.
  • Jedes Projekt kann man kostenfrei auf einer Webflow Subdomain veröffentlichen, was äußerst praktisch ist, um das Design der Website live im Browser mit dem Kunden abzustimmen, ohne eigens eine Domain dafür einrichten zu müssen.
  • Anfangs dauert es, bis man die Plattform wirklich beherrscht und effizient damit arbeiten kann. Man kann also nicht direkt loslegen sondern muss sich erst einmal einlesen, verschiedene Dinge ausprobieren und die Webflow University intensiv nutzen. Erst dann macht es Sinn, ein reales Kundenprojekt damit zu erstellen.
  • Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wir staunen immer wieder, was mit der Plattform möglich ist. So individuell die Anforderungen auch sind, mit Webflow lässt sich fast alles ohne Kompromisse realisieren.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Beinahe unbegrenzte Möglichkeiten bei Design, Layout und Animationen von professionellen Webseiten und Online Shops 
  • Dynamisches CMS, anpassbar auf die eigenen Bedürfnisse
  • Exzellentes Hosting, schnell und zuverlässig mit kostenlosem SSL
  • Sehr geeignet für die Zusammenarbeit zwischen Webdesigner und Kunde
  • Der Editor macht Anpassungen der Website-Inhalte für den Kunden kinderleicht
  • Sehr umfangreiche Lernplattform und große Community
  • Produziert sauberen, semantischen Code
  • Sehr gut für responsive Webdesign geeignet
  • Kein Wartungsaufwand
  • Zahlreiche Integrationen verfügbar
  • Gut für SEO geeignet
  • Große Auswahl an Tarifen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für die jeweiligen Anforderungen
  • Zahlreiche Templates und bereits fertige Layouts (vollständig anpassbar) kostenlos verfügbar
  • wird laufend weiterentwickelt

Nachteile

  • nicht einsteigerfreundlich
  • steile Lernkurve
  • CMS und viele weitere Funktionen nur mit Webflow-Hosting uneingeschränkt nutzbar
  • nur auf Englisch verfügbar
  • Unübersichtliche Preisstruktur, die man nicht direkt versteht
  • Viele Limitierungen, die teilweise nur umständlich oder garnicht umgangen werden können. Eine ausführliche Liste aller Limitierungen gibt es hier.

Wie lernt man mit Webflow umzugehen?

Sobald man mit Webflow arbeiten möchte, bzw. es wenigstens einmal testen will, stellt sich natürlich die Frage: Wo fange ich an? Kennt man die die richtigen Ressourcen, kann man das Arbeiten mit Webflow sehr zügig und vor allem effizient erlernen und spart sich eine Menge Frustration.

Seit wir mit Webflow arbeiten, sind wir immer wieder auf neue Lernmöglichkeiten (kostenlose und kostenpflichtige) wie Online Kurse, Youtube-Kanäle, Blogartikel usw. gestoßen, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen. In diesem Kapitel lernen Sie deshalb, wer sich überhaupt die Mühe machen sollte, Webflow zu erlernen, wie schwierig das wird, wie lange es dauert und wo man die besten Lernressourcen dafür findet, um den Prozess zu beschleunigen und möglichst schnell zu einem wahren Webflow-Profi zu werden.

Wer sollte Webflow lernen und wer nicht?

Kurz gesagt: Jeder der diesen Beitrag gelesen hat und denkt “Klingt genau nach dem richtigen Tool für meine Website Projekte, das sollte ich unbedingt mal testen” sollte sich die Plattform genauer ansehen. Unserer Meinung nach sollten sich vor allem folgende Menschen Webflow unbedingt ansehen und testen:

  • Webdesigner und Agenturen, die viele Website-Projekte für Kunden entwickeln
  • SEOs, die nach einer professionellen und nutzerfreundlicheren Alternative zu Wordpress suchen, die Sie Ihren Kunden empfehlen können
  • Marketing Teams in großen Unternehmen, die regelmäßig Landingpages für Marketing-Kampagnen erstellen oder an der Website des Unternehmens arbeiten
  • Alle die denken, Wordpress sei das beste CMS auf dem Markt und jeder sollte Wordpress nutzen
  • Menschen die ein einzigartiges Website-Projekt planen, für das es kein passendes Template oder Theme gibt oder die das Gefühl haben, mit keinem gängigen Page-Builder oder Baukasten lässt sich das Projekt ohne Kompromisse umsetzen und man muss einen Programmierer damit beauftragen

Erkennt man sich hingegen in einem der folgenden Punkte wieder, kann man sich den Aufwand sparen und sollte Webflow besser gar nicht erst lernen oder testen:

  • Laien, die eine kleine Homepage für private Zwecke selbst erstellen möchten und keine großen Ansprüche oder Ziele mit der Seite haben
  • Leute die kein Englisch beherrschen
  • Leute die eine Website mit CMS benötigen und es kommt nur ein ganz bestimmtes Hosting in Frage
  • Eingefleischte Programmierer, die nicht offen dafür sind, sich vom Programmieren im klassischen Sinne abzuwenden und ein visuelles Tool dafür zu nutzen

Schwierigkeit und Lerndauer

Wer erwartet, innerhalb weniger Stunden perfekt mit der Plattform vertraut zu sein und alles darüber zu wissen, wird schwer enttäuscht werden. Webflow ist extrem umfangreich, vor allem die dynamischen Content Typen (Collection Lists), die E-Commerce Funktionen, das animieren von Elementen und das effiziente Arbeiten mit dem Designer verlangen dem Nutzer anfangs viel Know-How ab, was man sich erst einmal aneignen muss. 

Auch gewisse Grundkenntnisse im Bereich CSS, HTML und JavaScript sind sehr empfehlenswert. Zwar muss man nicht programmieren können und auch keine einzige Zeile Code schreiben, ein Grundverständnis davon, wie Webseiten aufgebaut sind und wie der Code dahinter funktioniert, sollte aber gegeben sein.

Auch hier gilt: Übung macht den Meister. Und glauben Sie mir, die vielen Stunden, die man für das Erlernen von Webflow investiert, lohnen sich sehr. Sobald man mit allen Funktionen der Plattform vertraut ist und mehrere Projekte damit realisiert hat, macht das Arbeiten damit extrem viel Spaß, man spart sich sehr viel Zeit und ist völlig uneingeschränkt in seiner Kreativität - genau das, was sich jeder Webdesigner wünscht.

Lernportale und Ressourcen

Grundsätzlich findet man das komplette Wissen über Webflow bereits kostenlos in der Webflow University - gut strukturiert, wunderbar aufbereitet, verständlich erklärt und stets mit einer Prise Humor (Sehen Sie sich einmal ein paar Videos an, dann verstehen Sie, was ich damit meine).

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Einige Kurse aus dem kostenlosen Lernportal von Webflow (Quelle: webflow.com)

Trotzdem arbeiten verschiedene Menschen auf verschiedene Art und Weise mit dem Tool und man kann oft mit unterschiedlichen Herangehensweisen zum selben Ergebnis kommen. Um die “Best practices” kennenzulernen, die oft Stunden einsparen und für echte “AHA-Momente” sorgen, empfiehlt es sich sehr, auch andere Medien für das Lernen von Webflow heranzuziehen. Dazu zählen vor allem Kurse, Blog-Beiträge und Youtube Videos von Webflow-Designern, die schon viele Jahre mit der Plattform arbeiten.

In der folgenden Tabelle finden Sie die unserer Meinung nach aktuell besten Lernressourcen, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte, wenn man alles über Webflow lernen möchte und keine der Best Practices verpassen will. Es gibt natürlich noch viele weitere Quellen, wo man mehr zu Webflow erfahren kann.

Webflow University

Eine Sammlung von kostenlosen Erklärvideos zu allen Webflow-Themen, die man sich nur vorstellen kann. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Ran Segall / Flux Academy

Erfahrener Webdesigner aus Israel, der kostenfreie und kostenpflichtige Webflow Kurse und Videos im Rahmen seiner Flux Academy anbietet. Sehr empfehlenswert und nützlich ist die Webflow Masterclass. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Jonas Arleth

Webdesigner aus Hamburg und einer der wenigen deutschsprachigen Anbieter von Webflow Schulungen in Form von verschiedenen kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Zum Youtube KanalZur Website

Timothy Ricks

Erfahrener Webflow Experte aus den USA, der ungewöhnliche Tutorials für sehr spezielle Layouts und Custom Code bietet (vorwiegend kostenlos). Geeignet für Fortgeschrittene.

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Webflow Showcase

Eine Sammlung verschiedener Projekte von Webflow Designern, von denen viele kostenlos kopiert werden können. Großartig um neue Inspiration zu finden und zu verstehen, wie einzigartige Layouts aufgebaut wurden. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Finsweet

Programmierer, Webflow Experte und Enterprise Partner mit namhaften Kunden wie Dropbox. Bietet hauptsächlich kostenlose Inhalte zu fortgeschrittenen Themen und Problemlösungen durch Custom Code Anwendungen. Geeignet für Fortgeschrittene.

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Webflow Blog

Dutzende kostenlose Artikel zu verschiedenen Themen rund um Webflow und Webdesign. Hier findet man immer wieder Goldnuggets und sehr wichtige Tipps, die sonst nirgendwo zu finden sind. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Flowbase

Eine Sammlung von kostenlosen und kostenpflichtigen Templates, Komponenten, und Bausteinen für Webflow (Buttons, Navigationen, etc.) inklusive Videos und Tutorials zur richtigen Implementierung. Ideal um aufwendige Teile einer Website nicht selbst bauen zu müssen und zu verstehen, wie bestimmte Komponenten am besten gebaut werden. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene

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Webflow Facebook-Gruppen

Kostenlose Gruppen (Deutsch und Englisch) auf Facebook für Webflow Designer. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene und ideal um verschiedenste Fragen zu klären und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Zur deutschen GruppeZur englischen Gruppe

Webflow Forum

Hier kann man sich kostenlos anmelden und Fragen zu Webflow posten. Oft genügt es bereits, die Suchfunktion im Forum zu nutzen, um die perfekte Antwort auf sein Problem zu finden. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Zur Website

Payton Clark Smith

Webflow Designer aus den USA, der kostenfreie und kostenpflichtige Inhalte anbietet. Das Besondere: Er bietet einen Kurs und Inhalte speziell für Webflow und SEO an. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Zum Youtube Kanal

Pixelgeek

Webdesigner aus den USA und Customer Support Mitarbeiter bei Webflow mit zahlreichen kostenlosen Youtube-Tutorials, geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Zum Youtube Kanal

Blutige Anfänger fangen am besten hier an und arbeiten sich später tiefer in bestimmte Gebiete ein: 

Fazit und Zukunftsaussichten

Webflow hebt sich von der Masse an primitiven Website-Baukästen ab und bietet eine leistungsstarke Lösung, die für die meisten professionellen Webdesign- und Entwicklungsanforderungen geeignet ist. 

Nutzer können auf einfache Weise voll funktionsfähige und performante Websites mit intuitivem CMS und E-Commerce Funktionen erstellen - ohne selbst programmieren zu müssen oder Entwickler mit dem Projekt zu beauftragen. Das spart Kosten und Zeit und erleichtert die Arbeit von Designern enorm.

Webflow ist zwar mit Sicherheit nicht perfekt, wurde aber erst 2013 gegründet und ist damit noch relativ jung. Die Plattform wird permanent weiterentwickelt und mit neuen Funktionen bestückt. Welche das sind, wird unter anderem von einer Wishlist beeinflusst, wo Webflow Nutzer selbst entscheiden können, welche Funktionen gebraucht und entwickelt werden, und welche nicht.

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Vision des Unternehmens Webflow (Quelle: webflow.com)

Erst kürzlich konnte Webflow in einer weiteren Finanzierungsrunde 140 Millionen Dollar an Investorengeldern einsammeln und ist damit bei einer Gesamtfinanzierung von rund 215 Millionen Dollar und einer Unternehmensbewertung von 2.1 Milliarden Dollar angelangt. Es bleibt also spannend, wie sich die Plattform in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird und wir können uns auf großartige neue Funktionen freuen. Was Webflow in vielen weiteren Bereichen im Jahr 2020 erreicht hat, sehen Sie hier.

Unserer Meinung nach ist Webflow die beste professionelle Design-Plattform für leistungsfähige und anpassbare Websites mit robustem Hosting, die es derzeit auf dem Markt gibt und hat weit mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie aktuell bekommt - vor allem im deutschsprachigen Raum.

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