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Zuletzt aktualisiert am:
1/2/2021

Neue Website: 7 Gründe, die für eine Neugestaltung der Website sprechen

Heute ist ein guter Internetauftritt für Unternehmen und Selbstständige eigentlich Pflicht. Die meisten Kunden informieren sich vorab im Internet und vergleichen verschiedene Unternehmen und deren Websites. Dabei ist es entscheidend, wie sich das Unternehmen im Internet präsentiert und ob die Website Vertrauen schöpft und ein professionelles Bild vermittelt. Unternehmen mit schlechte Websites werden aussortiert und sind bereits aus dem Rennen, bevor es richtig begonnen hat. 

Viele Website-Besitzer verstehen nicht bzw. erkennen nicht, dass die Zeit gekommen ist, in eine neue Webseite zu investieren. In diesem Artikel finden Sie 7 häufige Gründe, wann eine Neugestaltung sinnvoll und notwendig ist. 

Bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird, informieren sich die viele Menschen vorab im Internet. Rund 70% der Deutschen nutzen das Internet, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden. Hat ein Unternehmen keine Website, bedeutet das im Umkehrschluss, dass viele potentielle Kunden gar nicht aufmerksam auf das Unternehmen werden und das Unternehmen im Entscheidungsprozess nicht berücksichtigt wird, bzw. garnicht sichtbar ist.

Ist die Website veraltet, ungepflegt oder nicht ansprechend gestaltet, ist das meist noch schlechter, als gar keine Website zu besitzen. Eine schlechte Website vergrault potentielle Kunden und rückt das Unternehmen in ein schlechtes Licht. Welches Unternehmen möchte schon beim ersten Kontakt mit Interessenten als “veraltet”, “unprofessionell” oder “ungepflegt” dastehen? Doch genau diesen Eindruck hinterlassen rückständige und ungepflegte Websites bei neuen Interessenten.

In den nächsten Unterpunkten finden Sie entscheidende Aspekte, die für eine Neugestaltung der Website sprechen. Trifft einer oder mehrere dieser Punkte auch auf Ihre Website zu, sollten Sie darüber nachdenken, eine neue Website zu erstellen bzw. erstellen zu lassen.

Grund 1: Schlechtes oder veraltetes Design mit rückständigen Inhalten

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Schlechtes und veraltetes Design einer Hotelwebsite

Einer der häufigsten Gründe für das Überarbeiten der Website ist eine veraltetes bzw. rückständiges Design. Besonders das Internet entwickelt sich immer schneller und die Best Practices im Webdesign haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Was vor 7-8 Jahren noch hochmodern und empfehlenswert war, ist heute uralt und alles andere als empfehlenswert. Dabei ist das Design einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer Webseite. 

Neben dem Design ist auch die Aktualität der Inhalte essentiell. Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Leistungsspektrum usw. müssen immer auf dem aktuellsten Stand sein, um Missverständnissen vorzubeugen. Die Website sollte stets ein Abbild des aktuellen Unternehmens sein, nicht des Unternehmens, wie es mal vor 5 Jahren aussah

Falls Sie sich unsicher sind, ob Ihre Website mit den aktuellen Standards und den Websites Ihrer Konkurrenz noch mithalten kann, schauen sich am besten die Internetauftritte der bekanntesten Anbieter in Ihrer Branche einmal genauer an, vor allem jene, die bei Google am weitesten oben in den organischen Suchergebnissen zu finden sind. Diese machen (in der Regel) das meiste richtig.

Grund 2: Hohe Ladezeit

Ganz egal was der Grund für eine hohe Ladezeit ist, sie ist nie von Vorteil. Website-Besucher nehmen sich heute keine Zeit mehr, um lange zu warten, bevor eine Website endlich genutzt werden kann. Beträgt die Ladezeit länger als 3 Sekunden, brechen in der Regel ca. 75% der User ab und suchen die gewünschten Inhalte auf einer anderen Website. Die Ladezeit spielt auch für Google-Rankings eine Rolle und beeinflusst damit direkt den Erfolg. Durch hohe Ladezeiten springen Besucher von der Website ab, was wiederum negative Nutzersignale an Google sendet.

Achten Sie deshalb auf eine möglichst kurze Ladezeit. Zum Beispiel durch Caching und Optimierung der Bilder und des Codes kann man die Ladezeit der Website bereits stark verbessern. Bei älteren Websites ist es auf jeden Fall ratsam, im Zuge der Optimierung die Website von Grund auf zu überarbeiten. 

Grund 3: Nicht für mobile Endgeräte optimiert

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Nutzung einer mobilen Website auf dem Smartphone

Smartphones sind allgegenwärtig und aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. So ist es auch wenig verwunderlich, dass sehr viele Menschen mit dem Handy im Internet surfen. Immer mehr Suchanfragen werden über mobile Endgeräte durchgeführt, das unterstreicht die Wichtigkeit, dass jede Website sich den verschiedenen Bildschirmgrößen mobiler Endgeräte möglichst gut anpassen sollte.

Ist es für Besucher mühsam, sich auf der Website zu bewegen oder werden die Inhalte auf dem Smartphone fehlerhaft angezeigt, verlieren Sie viele potentielle Kunden und senden ein schlechtes Nutzersignal an Google. Dadurch verschlechtert sich auch das Ranking der Webseite. Auch hier gilt: Bei einer bestehenden, sehr alten Website ist es meist sinnvoller alles von Grund auf zu überarbeiten. An einzelnen Stellen einer uralten Website herumzuschrauben bringt meistens wenig und ist trotzdem aufwendig.

Um zu überprüfen, ob Ihre Website für mobile Geräte optimiert ist, können Sie dieses Tool von Google nutzen.  

Grund 4: Schlechte Conversion

Als Conversion-Rate wird das Verhältnis zwischen Besuchern der Website und Abschlüssen bezeichnet. Ein Abschluss ist das gewünschte Ziel, welches mit der Website erreicht werden soll (z.B. Produkt kaufen, Kontakt aufnehmen, Newsletter-Eintragung). Beispiel: Kaufen 5 von 100 Besuchern eines Onlineshops ein Produkt, liegt die Conversion-Rate bei 5%.

Eine Website zu haben ist gut, sie sollte aber natürlich auch einen möglichst hohen Nutzen für das Unternehmen mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig, dass die Website im Hinblick auf die Conversion optimiert wird. Auch tausende Website-Besucher bringen dem Unternehmen wenig, wenn die Conversion grottenschlecht ist. Die Conversion wird von vielen Faktoren beeinflusst und hängt auch nicht immer direkt von der Website selbst ab. Die Conversion-Rate hängt vor allem mit folgenden Punkten zusammen:

  • Ladezeit
  • Markenstärke
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Sicherheit
  • Design
  • Inhalt der Website
  • Optimierung für Smartphones

Es gibt noch viele weitere Themen, die die Conversion beeinflussen. Eine ausführlich Auflistung finden Sie hier bei Trakken.

Die Faktoren, die durch eine ansprechende und optimierte Website verbessert werden können, sollten auf jeden Fall umgesetzt werden. Erfüllen möglichst viele Besucher das gewünschte Website-Ziel, hat das in der Regel natürlich auch sehr positive Auswirkungen auf den Umsatz des Unternehmens. Grundsätzlich gilt: Hat eine Website mit kommerziellen Inhalten oder Werbung (in welcher Form auch immer) tausende oder zehntausende monatliche Besucher, kann man davon ausgehend, dass der Betreiber damit auch hohe Umsätze erwirtschaftet.

Grund 5: Schlechte Nutzererfahrung und Usability

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Website-Besucher bleiben durch gute Usability deutlich länger auf Ihrer Website und finden die gesuchten Informationen schnell und unkompliziert

Finden sich Besucher auf Ihrer Website nicht zurecht und werden nicht bereits in den ersten Sekunden überzeugt, verlassen sie die Webseite wieder und kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder. User sollten die gesuchten Informationen auf der Website möglichst einfach finden, den Mehrwert Ihres Angebots schnell verstehen und zur gewünschten Handlung bewegt werden.

Die Benutzerfreundlichkeit hat natürlich auch einen großen Einfluss auf die Conversion. Legen Sie dem Besucher keine Steine in den Weg, um die gewünschten Handlung unkompliziert durchführen zu können. Das wird in erster Linie durch eine übersichtliche Struktur, vertrautes Design, einfache Bedienbarkeit und überzeugende Inhalte gewährleistet. Wenn Sie an einem dieser Punkte in Bezug auf Ihre Homepage zweifeln, sollte eine Neu- bzw. Umgestaltung auf jeden Fall in Betracht gezogen werden.

Grund 6: Veraltete Technologie

Websites, die über sehr viele Jahre nicht mehr aktualisiert wurden, entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Viele Websites basieren heute auf einem modernen Content Management System (CMS). Dadurch können die Inhalte selbstständig verwaltet werden und beliebig erweitert werden. Man benötigt keine Hilfe von einem Programmierer mehr beim Einpflegen neuer Inhalte und spart sich dadurch unnötige Kosten. Haben Sie keine Möglichkeit dazu, Inhalte selbst zu bearbeiten und müssen für jede Kleinigkeit Hilfe eines Programmierers in Anspruch nehmen? Dann sollten Sie über eine neue Website mit modernem CMS nachdenken.

Ein weiterer Hinweis auf veraltete Technik ist die Verwendung von Flash auf Ihrer Website. Schon seit längerer Zeit unterstützt der Internet-Browser Safari keine Flash-Inhalte und seit 2021 sind die Zeiten von Flash endgültig beendet. Bereits seit 2017 wurde bekannt, dass mit 12.01.2021 Flash-Inhalte nicht mehr unterstützt werden und auch der Hersteller selbst empfiehlt den Nutzern Flash nicht weiter zu verwenden.

Auch im Bereich Sicherheit hat sich in den letzten Jahren viel getan. So ist es für Websites, die personenbezogene Daten erheben, seit 2018 Pflicht eine SSL-Verschlüsselung zu besitzen. Dadurch wird die Kommunikation zum Server verschlüsselt und die Daten sind vor dem Zugriff durch Dritte sicher. Viele Websites mit Kontaktformular, Newsletter-Anmeldung oder Ähnlichen Funktionen, wo persönliche Daten erhoben werden, haben noch keine SSL-Verschlüsselung und riskieren damit eine Abmahnung.

Grund 7: Kein Monitoring

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Oberfläche des Website-Analysetools Google Analytics

Zur laufenden Optimierung der Website sollte diese auf jeden Fall regelmäßig überwacht werden um datengetriebene Optimierungspotenziale für die Zielgruppe bzw. der Website-Besucher daraus zu erkennen. Wenn Sie beispielsweise wissen, welche Inhalte besonders relevant sind, woher die Besucher kommen und wo eventuelle Absprünge passieren, können Sie Inhalte basierend darauf ausrichten und Besucher mit noch mehr relevanten Inhalten versorgen.

Wichtige Fragen, die mit Hilfe guter Website-Analysetools geklärt werden können sind: 

  • Wie gelangen die Besucher auf meine Seite?
  • Für welche Keywords hat die Website eine gute Platzierung in den Suchergebnissen?
  • Welche Unterseite finden Besucher besonders interessant?
  • Werden die Inhalte meiner Website auch gelesen bzw. angeschaut oder verlassen Besucher die Website sofort?
  • Wie viele Besucher pro Monat sind auf meiner Seite?

Durch die Überwachung der Website kann man viel Dinge über die Zielgruppe lernen. Ohne Möglichkeit zur Analyse bleiben Sie im Dunklen und haben keine Ahnung ob Ihre Website bei der Zielgruppe überhaupt gut ankommt. Gibt es bei Ihrer Website keine Möglichkeit, gängige Analysetools auf eine simple Art und Weise einzubinden, sollte Sie auf jeden Fall erneuert werden.

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